DEUTSCHLAND IM FREIEN FALL:
KI frisst Jobs – Berlin schaut zu!
Kompetenz statt Angst und Handeln statt Abwarten.
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1) Deutschland in der schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg
Deutschland ist wahrscheinlich in der schwersten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg. Und diese ganze „Transformation“ – so wie sie aktuell läuft – ist letztlich Utopie. Wir verlieren seit Monaten im Durchschnitt 10.000 Arbeitsplätze in der Industrie pro Monat – und das sind Arbeitsplätze, die nie wiederkommen.
Eigentlich müsste man in der KI jetzt sagen: Wir wollen agieren – nicht reagieren. Was kommt da auf uns zu? Und jetzt droht Deutschland ein tatsächlich flächendeckender Niedergang in den wesentlichen Branchen. Und unser Staat ist mittlerweile so ziemlich am Limit dessen, was er sich verschulden kann.
Dann kommt man mit so einem kleinen Reförmchen um die Ecke und versucht irgendwie den Druck aus dem Kessel zu nehmen. Roboter könnten dabei ein Segen sein – nicht als Bedrohung, sondern als Hebel, um Ordnung, Stabilität und Produktivität zurückzugewinnen.
Denn wenn ich mein Unternehmen heute ohne KI weitermachen würde, dann sage ich: Ich habe noch eine Lebenserwartung – wenn es gut läuft – fünf Jahre, wenn es schlecht läuft drei Jahre.
2) Die Kernfragen: Was steckt hinter Insolvenzen, Entlassungen und steigender Arbeitslosigkeit?
Was steckt wirklich hinter dem historischen Anstieg an Firmeninsolvenzen in Deutschland und warum explodiert gerade die Arbeitslosenquote? Liegt es wirklich nur an der schwächelnden Wirtschaft – oder steckt bereits KI dahinter? Ist Deutschland komplett unvorbereitet auf die KI-Revolution? Und falls ja: Woran scheitert es genau?
Und vor allem die wichtigste Frage: Was muss jeder einzelne von uns jetzt tun? Sich rein auf die Politik zu verlassen wäre wahrscheinlich die schlechteste Strategie von allen.
3) Warum dieses Gespräch so wichtig ist
Diese Fragen kann kaum jemand besser beantworten als Emanuel Birminghaus. Emanuel ist selbst IT-Unternehmer seit über 21 Jahren, Geschäftsführer der Aven Delta GmbH mit über 200 Mitarbeitern und eine der schärfsten Stimmen zur deutschen Wirtschaftslage.
Mit seinem X-Account erreicht er fast 100 Millionen Impressionen pro Jahr und dokumentiert unermüdlich die wirtschaftlichen Entwicklungen in diesem Land. Er führt quasi einen Live-Ticker über KI-bedingte Stellenstreichungen. Seine These ist klar: Deutschland befindet sich bereits im freien Fall – wirtschaftlich und gesellschaftlich – und es ist kein Ende in Sicht.
Und genau deshalb ist dieses Gespräch so wichtig – nicht um Pessimismus zu verbreiten, sondern um sich darüber im Klaren zu werden, in welcher Lage wir uns tatsächlich befinden und daraus dann positive Handlungen abzuleiten: Was genau können wir jetzt in die Wege leiten? Wie können wir selbst von KI profitieren – und wie können wir das Ruder vielleicht doch noch herumreißen?
4) Einstieg: Ausgangslage und These „Deutschland im freien Fall“
Mein Name ist Leonard Schmedigen und hier bei Everlast AI dreht sich normalerweise alles um die enormen Möglichkeiten von künstlicher Intelligenz im Geschäftskontext. Ich bin bekannt dafür, enthusiastisch und optimistisch in die Zukunft zu schauen. Doch genau deshalb sind auch unbequeme Gespräche wie dieses entscheidend: Es ist wichtig, auch mit Menschen zu sprechen, die aktuelle Entwicklungen kritisch sehen und Themen aus einem anderen Blickwinkel betrachten.
Nur so kann sich jeder eine fundierte Meinung bilden und die richtigen Handlungsmaßnahmen für sich ableiten. Die letzten zwei Jahre habe ich dutzende führende Experten, Professoren, Unternehmer und Zukunftsforscher befragt – mit dem Ziel, dass du als Zuschauer der breiten Masse immer mindestens zwei, drei Jahre voraus bist.
5) Emanuel Birminghaus: Ursachen – Markteingriffe, Wettbewerbsfähigkeit und China
Emanuel beschreibt, dass es vor 20 bis 25 Jahren begonnen habe: Man glaubte, besser und schlauer als der Markt zu sein und nahm zunehmend Markteingriffe in die freie Marktwirtschaft vor.
Deutschland war damals weltweit sehr gut aufgestellt. Dann wurden Eingriffe intensiver: Man wollte im Alleingang die Welt retten – mit Klimaschutz, den kein anderer macht, und weiteren Maßnahmen wie Lieferkettengesetz und ähnlichem – oft mit guten Absichten, aber mit massiven Folgen für Wettbewerbsfähigkeit.
Gleichzeitig ist China auf dem Weg zur Weltmacht und ersetzt uns dort, wo unsere Produkte und Maschinen nicht mehr wettbewerbsfähig sind. Das zieht sich nicht nur durch einzelne Bereiche – der Angriff läuft über die komplette Fläche.
Die Idee, sich in neue Technologien zu retten und in ein „grünes Wirtschaftswunder“ zu transformieren, sei gescheitert: Wir transformieren uns – so die These – schlichtweg ins Nichts. Sichtbar wird dieses „Nichts“ durch Rekordinsolvenzen, Massenentlassungen und den Verlust weltweiter Positionen.
6) Jobverluste: 10.000 Industriearbeitsplätze pro Monat – und sie kommen nicht zurück
Emanuel betont, er werde oft als Schwarzmaler bezeichnet – er sagt jedoch: Er müsste eigentlich noch lauter warnen, weil die Lage schlimmer sei, als viele glauben. Wir verlieren seit Monaten im Durchschnitt 10.000 Arbeitsplätze pro Monat in der Industrie. Und das sind Arbeitsplätze, die nie wiederkommen.
Betroffen sind Schlüsselbranchen wie Chemie und Automotive – besonders Zulieferer, die durch chinesische Anbieter ersetzt werden. Und wenn ein chinesischer Konzern sich global durchsetzt, ist es extrem selten, dass Marktanteile später zurückgewonnen werden.
Emanuel berichtet, dass er jede Woche mehrere Werksschließungen dokumentiert – darunter hochspezialisierte Anbieter, die abgewickelt werden. Ein großes Problem sei, dass in vielen Fällen keine Investoren mehr gefunden werden, die Unternehmen aus der Insolvenz heraus kaufen und weiterführen.
Als Zahl nennt er die Meldung der Wirtschaftswoche: 43 größere Pleiten im Automotive-Zulieferbereich. Er selbst zählt inzwischen eher 46 bis 47. Parallel verschwinden dutzende Chemieanlagen – und diese kommen nicht zurück.
Eine Chemieanlage braucht – von Vorstudie über Planung bis Testlauf – oft 5 bis 10 Jahre, eher 10. Und derzeit werde in Deutschland nach seinem Kenntnisstand keine einzige neue Chemieanlage bei den großen Konzernen geplant. Gleichzeitig verschwinden jeden Tag Anlagen.
Wenn nicht nur einzelne Firmen, sondern flächendeckend Dutzende oder hunderte Anlagen und Werke untergehen, dann ist es kein „Einzelfall-Managementfehler“ mehr – dann sind es Rahmenbedingungen, die das System kippen lassen.
7) KI und Entlassungen: In Deutschland erst der Anfang – die Welle kommt
Auf die Frage, ob die aktuellen Jobverluste schon an KI liegen oder eher an wirtschaftlicher Schieflage, sagt Emanuel: In den USA habe die KI-Welle begonnen – Deutschland sei noch nicht so weit, aber die Tests laufen, und danach komme der Kahlschlag.
Als frühes Beispiel nennt er die Allianz, die mit KI-Einsatz Stellen streicht. Auch im Bankensektor gebe es Hinweise. Doch die großen Effekte erwartet er im nächsten Jahr – insbesondere in Versicherungen, Rückversicherungen und Banken.
Aus eigener IT-Praxis beschreibt er, wie KI im Unternehmen Abteilungen massiv effizienter macht: Prozesse werden automatisiert, Teams können halbiert werden, Ergebnisse werden besser.
8) „Deutschland ist komplett unvorbereitet“: Arbeitsrecht, Regulierung, fiskalische Grenzen
Emanuel sagt klar: Deutschland ist auf die KI-Revolution nicht vorbereitet. Er kritisiert die Illusion, Deutschland könne mit kleinen Erfolgsstories mit Google konkurrieren – während man in Wahrheit Modelle aus den USA nutzt, und künftig möglicherweise auch stärker aus China.
Ein zentrales Hindernis sei das Arbeitsrecht: Viele Bereiche – wie Vertragsprüfung in Finanzabteilungen – ließen sich mit KI automatisieren. KI mache oft weniger Fehler als Menschen, und man könne verschiedene Modelle kombinieren. Theoretisch könnte man hunderte Stellen freisetzen – praktisch ist das schwer, und die Konsequenz sei, dass Menschen „herumstehen“.
Gleichzeitig sei Deutschland in wirtschaftlicher und fiskalischer Schwäche: Der Staat kompensiere Jobverluste teilweise durch Neueinstellungen. Doch die Defizite seien gigantisch, und zusätzliche Arbeitslosigkeit durch KI könne das System überfordern.
Dazu komme der Wettbewerbsnachteil durch starke Regulierung: Wenn amerikanische oder chinesische Wettbewerber KI freier einsetzen können und dadurch deutlich effizienter werden, verliert Europa Marktanteile – und zwar Schritt für Schritt, sichtbar und messbar.
9) Energie: „Der Preis von KI konvergiert zum Preis von Strom“
Ein zentrales Thema ist Energie. Emanuel sagt: Deutschland werde mit diesen Strompreisen niemals eine KI-Macht. Rechenzentren brauchen nicht nur Strom, sondern stabilen, konstanten, planbaren Strom in großen Mengen.
Er erklärt, warum trotzdem Rechenzentren in Deutschland entstehen: Nicht alles darf ins Ausland – kritische Anwendungen (z.B. Militär, Energie, bestimmte regulierte Bereiche) müssen im Inland bleiben. Wer diese Lücke besetzt, kann daran verdienen.
Gleichzeitig mahnt er: Ankündigungen großer Tech-Konzerne seien oft Marketing – am Ende zählt, was real umgesetzt wird. Stromkosten seien ein dominanter Faktor – bei Rechenzentren könne die Hälfte oder mehr der Kosten direkt oder indirekt auf Strom zurückfallen.
10) Brain Drain: „Deutsche Köpfe erfinden – US-Giganten kassieren“
Es wird deutlich, wie stark deutsche Ideen und Talente in globale Dynamiken abfließen: Investitionen, Standorte, Wachstumskapital und Übernahmen bündeln sich häufig in den USA. Emanuel prognostiziert: Wenn ein deutsches KI-Unternehmen wirklich relevant wird, ist es oft nur eine Frage der Zeit, bis es gekauft wird – weil dort Kapital und strategische Käufer sitzen.
11) Politik: Kopf im Sand – bis der Druck explodiert
Auf politische Lösungen angesprochen, beschreibt Emanuel eine Reaktionslogik: Man stecke den Kopf in den Sand, bis es nicht mehr geht. Dann komme ein kleines Reförmchen. Ob das tragfähig sei, bezweifelt er.
Er erwartet, dass große Arbeitsmarkteffekte durch KI kommen – und dass Deutschland dafür weder vorbereitet noch strategisch ausgerichtet sei. Während andere Länder langfristige Pläne verfolgen, werde hier häufig nur reagiert.
12) Positive Perspektive: Roboter und KI als Entlastung, Ordnung und Produktivitätshebel
Trotz aller Kritik beschreibt Emanuel auch eine klare positive Erwartung: Er freue sich auf Roboter, weil sie Ordnung und Sauberkeit in die Welt bringen könnten – von Plastik an Stränden bis zu mühsamer Routinearbeit.
Er schildert, wie Roboter im Alltag Lebensqualität steigern könnten – Gartenarbeit, Vorbereitung, verlässliche Ausführung. Und er beschreibt KI als Sparringspartner, der Beratung, Wissen, Priorisierung und Umsetzung enorm beschleunigt.
Seine Kernaussage: Es gibt eine Zeit vor KI und eine Zeit nach KI. Alles, was man mit KI anfasse, werde schneller, effizienter und oft qualitativ besser – und das ändere Märkte und Wettbewerbsfähigkeit radikal.
13) Der Rat: Realismus, Kompetenz – und ins Handeln kommen
Der zentrale Rat lautet: Nicht verdrängen. Realistisch auf die eigene Situation schauen. Manche Tätigkeiten werden perspektivisch weniger oder verschwinden – dann braucht es Umschulung, neue Felder, und vor allem: Kompetenzaufbau.
Für Unternehmer ist KI-Einsatz überlebensnotwendig: Wer aus „Moral“ nicht automatisiert, kann später umso härter dazu gezwungen sein – weil Wettbewerber effizienter werden.
Deshalb: Handeln statt abwarten. Nicht in der Opferrolle verharren, sondern die neue Epoche aktiv nutzen – und die eigene Handlungsfähigkeit zurückholen.
Abschluss: Hoffnung – aber nicht als Wunschdenken
Emanuel sagt zum Schluss: Er hoffe, dass es besser wird, dass in Berlin Reformen kommen, dass Arbeitsrecht, Bürokratie und Rahmenbedingungen so verändert werden, dass Deutschland wieder nach vorne kommt.
Und er betont: Die letzte Hoffnung ist noch nicht gestorben – aber sie stirbt jeden Tag ein bisschen mehr, wenn keine echte Strategie sichtbar wird.
HumanRadiance steht genau hier für den Wendepunkt: Nicht Angst, nicht Konsum, nicht lähmende Debatten – sondern bewusste Kompetenz, Verantwortung und Handlungsfähigkeit. Die Lage ist ernst – und gerade deshalb braucht es Menschen, die klar sehen und konsequent handeln.
Wenn Sie Fragen, Ergänzungen oder kritische Hinweise haben, nutzen Sie gern den Kontaktlink oben. HumanRadiance steht für die Kraft des Miteinander – und für den Anspruch, Zukunft so zu denken, dass Kompetenz, Verantwortung und Handlungsfähigkeit wieder zusammenfinden.